Konzept der Ihmeschule
Fördern: die Ihmeschule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen.
Hier werden in den Klassenstufen 1 bis 10 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, deren Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten derart beeinträchtigt sind, dass sie über einen längeren Zeitraum kontinuierliche und umfassende Hilfe benötigen.
Neben den kognitiven Leistungsansprüchen ist vor allem die Förderung der emotionalen, sozialen und kreativen Kräfte ein wichtiger Bestandteil der Bildungs- und Erziehungsarbeit.
Eine Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen im Lernen und im Leistungsverhalten bedeutet, dass strukturierte Lernsituationen geschaffen werden, die elementare Bereiche der Lernentwicklung wie Motorik, Wahrnehmung, Kognition, sprachliche Kommunikation, Emotionalität und Interaktion beinhalten.
Diese Lernsituationen sollen das Interesse der Schülerinnen und Schüler wecken, sich individuelle Lernwege zu erschließen und Aneignungsweisen aufzubauen. Die Vermittlung von Lernerfolgen stärkt das Selbstvertrauen der Kinder und Jugendlichen.
Die Ihmeschule als Schule für Lernhilfe soll eine allgemeine Grundbildung vermitteln. Sie hat Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln, die auch eine Rückschulung in die Grundschule oder in die Hauptschule offenhalten. Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler die Befähigung erlangen, ihren Bildungsweg in Vollzeitschulen des berufsbildenden Schulwesens oder in einer Berufsausbildung fortzusetzen.